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Eine Gegenstromanlage erzeugt dabei in einem Pool eine Strömung, gegen die der Schwimmer anarbeiten kann. Somit kann man, ohne störende Wenden, quasi unendlich lange auf der Stelle schwimmen und seine Fitness trainieren, ohne dass man dafür ein sonderlich großes Becken braucht. Die Anlage funktioniert über eine Pumpe, die das Wasser aus dem Becken entnimmt und wieder in den Pool pumpt. Entscheidend für die Stärke des Wasserstroms sind dabei einerseits die Pumpe und andererseits die Entfernung vom Einlass des Wasserstrahls. Im Schnitt beträgt die Fließgeschwindigkeit in einem Meter Entfernung vom Wassereinlass ungefähr 7 Stundenkilometer. Als noch eher ungeübter Streckenschwimmer kann man auch in etwas größerer Entfernung von der Pumpe schwimmen und dadurch den Widerstand reduzieren.
Gegenstromanlagen sind in zwei unterschiedlichen Versionen verfügbar. Für einen Pool-Neubau bieten sich sogenannte Einbauanlagen an, die direkt in die Poolwand integriert werden können. Möchte man hingegen einen bereits bestehenden Pool nachrüsten, bietet sich eine Einhängeanlage an. Diese kann ohne bauliche Maßnahmen in den Pool gehängt werden und erzeugt mit ihrer Pumpe einen ähnlich starken Strahl wie die fest installierte Einbauanlage. An Kosten muss man mit ca. 200 bis 500 Euro rechnen, je nachdem, um welche Art Anlage es sich handelt und wie stark die Pumpe ausgelegt ist. Denn auf eine stärkere Pumpe müssen auch die anderen Teile der Gegenstromanlage abgestimmt werden, sodass sich hier ein Preisunterschied ergeben kann. Im Schnitt befördert die Pumpe einer Gegenstromanlage pro Stunde zwischen 40 und 80 Kubikmeter Wasser und damit ungefähr zehnmal so viel Wasser wie die Pumpe der Filteranlage eines Pools.




